Gutes Arbeitslicht ist mehr als 500 Lux
Am Büroarbeitsplatz wechseln die Augen ständig zwischen Bildschirm, Tastatur, Dokumenten und dem Raum. Damit diese Sehaufgaben angenehm bewältigt werden können, müssen Beleuchtungsstärke, Blendungsbegrenzung, Gleichmäßigkeit und räumliche Helligkeit zusammenpassen. Eine professionelle LED-Arbeitsplatzbeleuchtung muss deshalb mehr leisten, als nur die Arbeitsfläche hell zu machen. SATTLER plant Licht für Büro- und Bildschirmarbeitsplätze ausgehend von Grundriss, Möblierung und tatsächlicher Nutzung. Wir verbinden die technische Lichtberechnung mit einer gestalterischen Lösung, die sich in Architektur und Innenraum einfügt – als Pendel-, Anbau-, Einbau- oder Stehleuchte und bei Bedarf als projektspezifisch angepasste Lichtstruktur.
Auf einen Blick:
- mindestens 500 Lux für typische Büroarbeiten wie Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung
- - Begrenzung störender Blendung und Reflexionen am Bildschirm
- - ausgewogene Helligkeit auf Arbeitsfläche, Wänden und Decke
- - passende Lichtverteilung für Möblierung, Blickrichtungen und Raumhöhe
- - flexible Pendel- oder Stehleuchtenlösungen für Neubau und Bestand
- - Lichtberechnung zur Prüfung der konkreten Leuchtenanordnung
Vier Kriterien für gute Arbeitsplatzbeleuchtung
Beleuchtungsstärke und Gleichmäßigkeit
Für Büroarbeitsplätze mit Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung nennt die ASR A3.4 einen Mindestwert von 500 Lux im Bereich der Sehaufgabe. Entscheidend ist jedoch nicht nur ein einzelner Messpunkt. Das Licht muss die relevante Arbeitsfläche ausreichend gleichmäßig erreichen und sinnvoll in die Umgebung übergehen. Abhängig von Tätigkeit, Alter und Sehvermögen der Nutzer sowie den Kontrasten im Raum können höhere Beleuchtungsstärken sinnvoll sein. Solche Werte werden nicht pauschal festgelegt, sondern aus der konkreten Nutzung abgeleitet.
Begrenzung von Blendung und Reflexionen
Für typische Büro- und Bildschirmtätigkeiten wird die psychologische Blendung in der Planung in der Regel mit einem UGR-Grenzwert von höchstens 19 bewertet. Dabei ist wichtig: UGR ist keine universelle Eigenschaft einer einzelnen Leuchte. Das Ergebnis hängt von Leuchte, Anordnung, Raumgeometrie, Oberflächen und Blickrichtung ab. Auch Reflexionen auf Bildschirmen und glänzenden Arbeitsflächen müssen berücksichtigt werden. Eine geeignete Optik ist deshalb nur der Ausgangspunkt. Ob die geplante Beleuchtungsanlage zur konkreten Arbeitsplatzanordnung passt, zeigt erst die Lichtberechnung.
Ausgewogene Helligkeit im Raum
Ein heller Schreibtisch in einem dunklen Raum erzeugt starke Helligkeitsunterschiede. Das Auge muss sich bei jedem Blick vom Bildschirm in die Umgebung neu anpassen. Direktes Licht auf der Arbeitsfläche sollte deshalb mit einer angemessenen räumlichen Helligkeit verbunden werden. Direkt-indirekt leuchtende Pendel- oder Stehleuchten können die Arbeitsfläche beleuchten und zugleich die Decke aufhellen. Helle vertikale Flächen unterstützen die Wahrnehmung des Raums. Wie viel direktes und indirektes Licht sinnvoll ist, hängt unter anderem von Deckenhöhe, Oberflächen und Tageslichteintrag ab.
Lichtfarbe, Farbwiedergabe und Steuerung
Für klassische Büroarbeitsplätze wird häufig neutralweißes Licht mit etwa 4.000 Kelvin eingesetzt. 3.500 Kelvin kann eine etwas wärmere Wirkung erzeugen. Die Lichtfarbe ist jedoch keine isolierte Qualitätskennzahl: Sie muss zur Architektur, zu angrenzenden Bereichen und zur gewünschten Atmosphäre passen. Für Büroräume gilt grundsätzlich eine Farbwiedergabe von mindestens Ra 80. Viele SATTLER Arbeitsplatzlösungen sind mit CRI > 90 verfügbar. Dimmung, Präsenz- und Tageslichtsensorik oder Tunable White können zusätzlichen Komfort und einen bedarfsgerechten Betrieb ermöglichen – vorausgesetzt, Bedienung und Steuerungslogik werden im Projekt verständlich geplant.
500 Lux und UGR ≤ 19 sind wichtige Planungsgrößen. Gute Arbeitsplatzbeleuchtung entsteht aber erst, wenn auch Gleichmäßigkeit, räumliche Helligkeit, Reflexionen, Lichtqualität und individuelle Nutzung zusammenpassen.
Die richtige Leuchtenanordnung beginnt beim Arbeitsplatz
Eine gute Arbeitsplatzbeleuchtung wird nicht allein aus dem Deckenspiegel entwickelt. Ausgangspunkt sind die Positionen, Tätigkeiten und Blickrichtungen der Menschen im Raum. Leuchten, die in einem regelmäßigen Raster gut aussehen, können ungünstig liegen, sobald Schreibtische, Bildschirme oder Trennwände anders angeordnet werden.
Für die Planung betrachten wir deshalb:
- - Lage und Größe der tatsächlichen Seh- und Arbeitsbereiche
- - Position, Höhe und Blickrichtung der Bildschirme
- - Fenster, Tageslichteinfall und mögliche Reflexionen
- - Raum- und Deckenhöhe sowie Farben und Reflexionsgrade der Oberflächen
- - feste oder veränderbare Möblierung und mögliche Doppelarbeitsplätze
- - Akustikelemente, Lüftung, Sprinkler und weitere Deckeneinbauten
- - gewünschte Steuerung, Sensorik und individuelle Bedienbarkeit
- Auf dieser Grundlage werden Lichtverteilung, Montageart, Länge, Abhängehöhe und Position der Leuchten festgelegt. Die anschließende Lichtberechnung prüft die Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung für die geplante Situation.
Pendelleuchte, Stehleuchte oder deckenintegrierte Lösung?
Die geeignete Leuchtenart hängt davon ab, wie dauerhaft die Arbeitsplätze angeordnet sind, welche Decke vorhanden ist und wie flexibel die Fläche bleiben soll.
Pendelleuchten für fest geplante Arbeitsplätze
Pendelnde Linearleuchten lassen sich präzise auf Einzel- oder Doppelarbeitsplätze ausrichten. Direkt-indirekte Varianten verbinden kontrolliertes Arbeitslicht mit einer Deckenaufhellung und schaffen eine ruhige, architektonisch klare Lösung. Voraussetzung sind geeignete Montage- und Stromanschlusspunkte sowie eine abgestimmte Abhängehöhe.
Arbeitsplatzstehleuchten für flexible Flächen und Bestand
Stehleuchten eignen sich, wenn Arbeitsplätze versetzt werden können, Eingriffe in die Decke vermieden werden sollen oder eine Bestandsfläche schrittweise erneuert wird. Sie bringen das Licht direkt zum Arbeitsplatz und können eine individuelle Bedienung ermöglichen. Position, Standfläche, Stromzuführung und die Zuordnung zu den Arbeitsplätzen müssen dennoch geplant werden.
PALADIO FLOOR kombiniert direktes und indirektes Licht, das separat gedimmt werden kann, und ist für bis zu zwei Bildschirmarbeitsplätze ausgelegt. Ein Bedienpanel und ein Bewegungssensor sind integriert.
Anbau- und Einbauleuchten bei geringer Raumhöhe
Wenn eine Abhängung gestalterisch oder räumlich nicht sinnvoll ist, können Anbau- oder Einbauvarianten eingesetzt werden. Dabei muss besonders auf die Lichtverteilung im Raum geachtet werden, da der indirekte Lichtanteil einer Pendelleuchte nicht automatisch vorhanden ist. Deckenaufbau, Kühlung, Akustik und weitere Einbauten sind früh abzustimmen.
Licht und Akustik über offenen Arbeitsbereichen
In größeren Büroflächen kann die Arbeitsplatzbeleuchtung mit akustisch wirksamen Elementen verbunden werden. Solche Lösungen helfen, die Decke zu ordnen und Licht sowie Schallabsorption gestalterisch zusammenzuführen. Die akustische Wirkung muss projektspezifisch ausgelegt werden; eine Akustikleuchte ersetzt nicht automatisch ein vollständiges RaumAkustikkonzept.
PALADIO: Arbeitslicht als Teil der Architektur
Die PALADIO Familie bildet eine flexible Grundlage für die Beleuchtung von Büroarbeitsplätzen. Unterschiedliche Profilbreiten, Längen, Optiken und Montagearten ermöglichen, die Leuchte auf Möblierung, Raumproportion und gewünschte Lichtwirkung abzustimmen.
PALADIO LENS
Die LENS-Varianten arbeiten direktseitig mit Mini-Linsenreflektoren für eine kontrollierte Lichtverteilung und reduzierte seitliche Blendung. Direkt-indirekte Ausführungen ergänzen das Arbeitslicht um eine Deckenaufhellung. Je nach Variante sind Pendel-, Anbau- oder Einbaumontage sowie unterschiedliche Längen und Abstrahlwinkel verfügbar.
PALADIO PRISM
PALADIO PRISM nutzt eine durchgängige Mikroprismatik für eine homogene, geradlinige Lichtwirkung. Die Serie eignet sich für Einzelleuchten ebenso wie für größere geometrische Lichtstrukturen. Direkt-indirekte Varianten können Arbeitslicht und räumliche Helligkeit miteinander verbinden.
Projektspezifisch statt nur katalogbasiert
Wenn Standardlängen, Abhängepunkte oder Oberflächen nicht zur Architektur passen, kann SATTLER die Lösung projektspezifisch anpassen. Auch die Integration von Akustikelementen, Sensorik oder vorhandener Gebäudetechnik kann früh mitgedacht werden. Welche PALADIO Variante und Optik technisch geeignet ist, wird anhand des konkreten Projekts und der Lichtberechnung entschieden.
Arbeitsplatzbeleuchtung im realen Projekt
O.P.I. Zentrum Darmstadt – geprüftes Licht für Bildschirmarbeitsplätze
Die Aufgabe:
Im Empfang und Backoffice wechseln die Mitarbeitenden zwischen Bildschirmarbeit, Formularen und Gesprächen. Die Beleuchtung musste die Anforderungen der Sehaufgabe erfüllen und sich zugleich so ruhig in die Innenarchitektur integrieren, dass sie aus der Besucherperspektive kaum in Erscheinung tritt.
Die SATTLER Lösung:
PALADIO LENS 35 Pendelleuchten wurden den Arbeitsplätzen zugeordnet und hoch abgependelt. Die Linsenoptik begrenzt die Blendung; die erforderliche Beleuchtungsstärke von 500 Lux wurde für die Bildschirmarbeitsplätze geprüft. Durch die gewählte Lichtleistung kann eine Leuchte zwei Arbeitsplätze versorgen. Ergänzende Downlights beleuchten die Schrankflächen und unterstützen eine ausgewogene Raumwahrnehmung.
HIVE Göppingen – Arbeitslicht in einer veränderbaren Struktur
Die Aufgabe:
Aus gebrauchten Containern und einer Bestandsstruktur entstand ein wandelbarer Innovationshub. Arbeitsbereiche, Workshops und andere Nutzungen sollten sich verändern können, ohne dass die Beleuchtung jedes Mal grundlegend neu geplant werden muss.
Die SATTLER Lösung:
PALADIO Linearleuchten wurden als anpassbares System in die offene Architektur integriert. In den Arbeitsbereichen verbinden PALADIO PRISM 35, BE Strahler und hexagonale Akustikelemente funktionales Licht mit einer eigenständigen Deckengestaltung. So reagiert die Beleuchtung auf die reduzierte Materialität des Bestands und bleibt zugleich Teil des flexiblen Nutzungskonzepts.
Arbeitsplatzbeleuchtung im Neubau und im Bestand
Im Neubau lassen sich Möblierung, Stromauslässe, Deckentechnik und Beleuchtung früh aufeinander abstimmen. Im Bestand sind die Bedingungen häufig enger: vorhandene Anschlüsse, abgehängte Decken, Mietflächen oder laufender Betrieb begrenzen die möglichen Eingriffe.
Dann kann eine Arbeitsplatzstehleuchte die sinnvollste Lösung sein. In anderen Projekten lassen sich vorhandene Leuchten technisch überarbeiten oder neue Pendel- und Anbaulösungen an bestehende Montagepunkte anpassen. SATTLER prüft eigene Leuchten ebenso wie geeignete Fremdfabrikate und entwickelt bei Bedarf individuelle Sanierungssätze.
Die Entscheidung sollte nicht allein über Anschaffungskosten oder Wattzahlen getroffen werden. Relevant sind auch Lichtqualität, Nutzungsflexibilität, Montageaufwand, Steuerung, Wartung und die weitere Lebensdauer der vorhandenen Anlage.
So planen wir Licht für Büroarbeitsplätze
1. Sehaufgabe und Arbeitsplatz erfassen
Wir klären, welche Tätigkeiten stattfinden, wie groß die relevanten Arbeitsflächen sind und ob feste Einzel-, Doppel- oder flexibel belegte Arbeitsplätze geplant werden.
2. Raum und Tageslicht bewerten
Fenster, Bildschirmpositionen, Deckenhöhe, Oberflächen und mögliche Reflexionen werden gemeinsam mit der Möblierung betrachtet. Ebenso wichtig sind vorhandene Anschlüsse und weitere technische Einbauten.
3. Lichtprinzip und Leuchten auswählen
Wir entscheiden, ob Pendel-, Anbau-, Einbau- oder Stehleuchten geeignet sind und legen Optik, Lichtverteilung, Abhängehöhe, Lichtfarbe und Steuerung fest. Wo nötig, werden Serienleuchten projektspezifisch angepasst.
4. Anordnung rechnerisch prüfen
Die Lichtberechnung prüft unter anderem Beleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit und Blendungsbegrenzung. So wird sichtbar, ob die geplante Lösung die definierten Anforderungen am konkreten Arbeitsplatz erfüllt.
5. Fertigen und auf Wunsch montieren
Die Leuchten entstehen in unserer Manufaktur in Göppingen. Kurze Wege zwischen Lichtplanung, Konstruktion und Fertigung erleichtern projektspezifische Abstimmungen. Auf Wunsch begleitet unser Montageteam die Umsetzung vor Ort.
Was wir für eine erste Einschätzung benötigen
Für einen fundierten Einstieg reichen häufig bereits:
- - Grundriss und Möblierungsplan
- Anzahl, Größe und Anordnung der Arbeitsplätze
- Position und Blickrichtung der Bildschirme
- Raum- und Deckenhöhen
- Fotos oder Visualisierungen von Raum und Deckensituation
- Angaben zu Fenstern, Tageslicht und Sonnenschutz
- Oberflächen und Farben von Decke, Wänden und Möbeln
- vorhandene Stromauslässe und Leuchten
- Anforderungen an Steuerung, Sensorik, Akustik und Gebäudetechnik
- gewünschter Termin- und Budgetrahmen
Auf dieser Basis können wir einschätzen, welches Lichtprinzip sinnvoll ist und welche Planungsschritte das Projekt tatsächlich benötigt.
Häufige Fragen zur Arbeitsplatzbeleuchtung
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In Deutschland konkretisiert die ASR A3.4 die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung an Beleuchtung und Sichtverbindung. Für Bildschirmarbeit ist außerdem die ASR A6 relevant. Die DIN EN 12464-1 beschreibt lichttechnische Anforderungen und Qualitätsmerkmale für Arbeitsstätten in Innenräumen, unter anderem Beleuchtungsstärke, Blendungsbegrenzung und Farbwiedergabe. Welche Anforderungen im konkreten Projekt anzuwenden sind, muss anhand von Nutzung, Sehaufgabe und räumlicher Situation geprüft werden.
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Für Büroarbeitsplätze mit Schreiben, Lesen und Datenverarbeitung nennt die ASR A3.4 mindestens 500 Lux im Bereich der Sehaufgabe. Je nach Tätigkeit, Alter und Sehvermögen der Nutzer sowie der räumlichen Situation können höhere Werte sinnvoll sein. Neben der Beleuchtungsstärke müssen unter anderem Gleichmäßigkeit, Blendung und die Helligkeitsverteilung im Raum berücksichtigt werden.
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UGR bewertet die psychologische Blendung durch eine Beleuchtungsanlage aus definierten Blickrichtungen. Für typische Büro- und Bildschirmarbeitsplätze liegt der anzusetzende Grenzwert in der Regel bei höchstens 19. Der Wert hängt nicht allein von der Leuchte ab, sondern auch von Raum, Oberflächen, Leuchtenanordnung und Blickposition. Deshalb muss die konkrete Anlage berechnet werden.
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In Büros wird häufig neutralweißes Licht um 4.000 Kelvin eingesetzt. Auch 3.500 Kelvin kann abhängig von Architektur und gewünschter Atmosphäre passend sein. Wichtiger als ein pauschaler Kelvin-Wert ist ein konsistentes Konzept für Arbeitsbereich und angrenzende Zonen. Tunable White ermöglicht variable Lichtfarben, sollte aber mit einer nachvollziehbaren Steuerung verbunden werden.
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Dafür gibt es keine sinnvolle Pauschalposition, die in jedem Raum funktioniert. Bildschirmstandort, Blickrichtung, Fenster, Leuchtenhöhe, Optik und reflektierende Oberflächen müssen gemeinsam betrachtet werden. Ziel ist, direkte Blendung und störende Reflexionen zu vermeiden und gleichzeitig Arbeitsfläche und Umgebung ausgewogen zu beleuchten. Die Anordnung sollte deshalb auf Basis des Möblierungsplans entwickelt und rechnerisch geprüft werden.
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Pendelleuchten eignen sich besonders für dauerhaft geplante Arbeitsplätze und eine klare, raumbezogene Lichtlösung. Stehleuchten sind flexibler und können im Bestand oder bei veränderbarer Möblierung Vorteile bieten. Entscheidend sind Decke, Anschlusssituation, Nutzungsflexibilität und gewünschte Bedienung. Beide Varianten können hochwertiges direktes und indirektes Arbeitslicht bereitstellen.
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Eine individuell einstellbare Schreibtischleuchte kann zusätzliches Licht für eine bestimmte Sehaufgabe liefern. Sie ersetzt jedoch nicht automatisch eine ausgewogene Grund- und Arbeitsplatzbeleuchtung. Gerade am Bildschirm sind starke Helligkeitsunterschiede zwischen Tisch, Monitor und dunkler Umgebung ungünstig. Die gesamte Raumsituation muss deshalb mitbetrachtet werden.
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Tageslicht sollte bereits bei Arbeitsplatzanordnung, Sonnenschutz und Leuchtensteuerung berücksichtigt werden. Tageslichtabhängige Regelungen können den Kunstlichtanteil anpassen; Präsenzsensoren können ungenutzte Bereiche abschalten oder absenken. Entscheidend ist eine sinnvolle Zonierung, damit unterschiedliche Tageslichtsituationen im Raum nicht mit nur einem gemeinsamen Schaltwert beantwortet werden.
Der Arbeitsplatz gibt die Lichtlösung vor – nicht umgekehrt
Schicken Sie uns Grundriss, Möblierung und die wichtigsten Angaben zu Arbeitsplätzen, Bildschirmen und Deckensituation. Wir prüfen, wie sich Sehkomfort, Lichtqualität, Architektur und technische Umsetzung zu einer passenden Arbeitsplatzbeleuchtung verbinden lassen.
Autor: Alexander Strifler