Jebenhausen, Deutschland
Projekt: Jüdisches Museum, Jebenhausen
Planung: Ranger Design, Stuttgart
Photo: Rose Hajdu, Stuttgart
Jahr: 2019
Die Historie des Gebäudes: ehemalige Dorfkirche wird zum Jüdischen Museum
Juden- & Christentum friedvoll unter einem Dach
"Das im Januar 2019 wieder eröffnete Museum präsentiert eine vollständig überarbeitete Ausstellung über die Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Die Konzeption der Ausstellung entwickelte das Team von Archiv und Museen der Stadt Göppingen. Die Gestaltung übernahm Ranger Design Stuttgart. Das Museum wurde 1992 eröffnet. Es entstand auf städtische Initiative und befindet sich in öffentlicher Trägerschaft.
Das Museumsgebäude, die ehemalige Dorfkirche von Jebenhausen, ist über 500 Jahre alt. 1966 wurde sie von der evangelischen Kirchengemeinde aufgegeben. Das historische Gebäude ist selbst ein eindrückliches Zeugnis des gegenseitigen Umgangs von Juden und Christen. So fanden die vergoldeten Deckenleuchter und das Gestühl der Synagoge nach deren Schließung 1899 eine Weiterverwendung in der Kirche: Sie waren ein Geschenk der Juden an die Christen. Außerdem ist in der Kirche die Ortsherrschaft von Liebenstein in Wappendarstellungen und Epitaphien gegenwärtig. Die Adelsfamilie gab 1777 am Zuzug interessierten jüdischen Familien ihr Schutzversprechen."
- Stadt Göppingen -
Zeitzeugen der Geschichte
" Im 19. Jahrhundert hatte Jebenhausen (seit 1939 Stadtbezirk von Göppingen) eine der größten jüdischen Gemeinden Württembergs. Die Ausstellung handelt von der Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen. Diese begann 1777 mit der Ausstellung eines Schutzbriefs für jüdische Familien durch die Ortsherrschaft der Herren von Liebenstein.
Das Jüdische Museum Göppingen wurde 1992 eröffnet. Seit 2019 wird die Geschichte der Juden in Jebenhausen und Göppingen in acht Themenfeldern neu präsentiert."
Verschiedene Ausstellungsstücke. Bilder & Exponate: frei und offen dargestellt oder in einem Glaskasten. Spiegelungen der Materialien. Unterschiedliche Helligkeiten der Informationstafeln. Wirkung des Gebäudes mit dem Mobiliar aus dunklem Holz. Mehrere Raumebenen, geleitete Blickrichtungswechsel der Museumsbesucher. Flexibilität bei der Umgestaltung der Ausstellung. Alles darf Beachtung finden bei der geeigneten Beleuchtungswahl.
"Die Geschichte vom besten Licht"
Wie die richtige Leuchtenwahl das gesamte Erscheinungsbild verändert
VORHER
NACHHER
Durchgängiges Erscheinungsbild & Beleuchtungskonzept
Flexibel ausrichtbare runde flache Downlights der AVVENI-Serie, die an einer Anbau-Track-Schiene sitzen ermöglichen es nahe und ferne Gegenstände auszuleuchten.
Aufhellung der dunklen Holzumgebung des Museums. Schwarze Info-Tafeln und auch bauliche Stilelemente wie ein alter Kronleuchter oder Gemälde am Holzbalkon werden zugleich von den flexibel ausrichtbaren AVVENI Leuchtköpfen in angenehmens Licht gerückt.
Durchgängiges Lichtkonzept. Auch bei den hellen Informationstafeln und hellem Fließen-/Steinboden werden AVVENI-Leuchtenköpfe mit einem Track-System eingesetzt.
Track-Systeme in Ausstellungsbereichen einzusetzen gibt viel Flexibilität gerade bei Wechselausstellungen oder Fokusierung unterschiedlicher Themenbereiche zu unterschiedlichen Zeiten.
Es sind bei Änderungen keine größeren Neu-Installationen notwendig. Einfach den Leuchtenkopf neu in der Track-Schiene positionieren und ausrichten.
Einleitung eines Themenwechsels mit geänderter Lichtstimmung
Gleichheit bei Andersartigkeit
Ein weiterer Ausstellungsbereich bestückt mit vielen Vitrinen und innenliegenden Vitrinenlicht. Die etwas andersartige Raum-Atmosphäre und Themenkomplex der Ausstellung wird unterstützt durch einen Wechsel der Leuchtenart von einer Track-Anbau-Leuchte zu einer Halbeinbauleuchte. Auch hier setzte man auf die beweglichen runden Leuchtenköpfe der AVVENI, die AVVENI PURE CEILING, in edlem Aluminium poliert. Aufhellung des Grundlichtes durch AVVENI PURE CEILING: Halbeinbauleuchten in edlem polierten Aluminium mit beweglichen runden flachen Leuchtenköpfen.
Licht auf die Zeitgeschichte.
Verwendete Produkte
Author: Lydia Lange


